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Was bislang immer nur die vielgeschmähten „Fremdvertriebe“ getan haben, wird mehr und mehr auch bei lokalen Energieversorgern Usus: der Haustürbesuch. Eigene Vertriebsmitarbeiter versuchen, insbesondere im Rahmen von Kundenrückgewinnungsaktionen, Energiebelieferungsverträge zu verkaufen. Eine sorgfältig vorbereitete Kommunikation ist hier vonnöten, sauber abgestimmt mit dem Vertriebsteam. Denn regelmäßig waren es ja in den letzten Jahren die Stadtwerke, die immer wieder vor Haustürgeschäften, vor Drückern und vor unzulässigen Telefonanrufen gewarnt hatten. Meist verbunden mit dem Hinweis: So etwas würden wir nie machen!

Da sich mit plumper Werbung kaum mehr echtes Interesse wecken lässt, sollte man nicht der Versuchung erliegen, den Newsletter nach den Grundsätzen der Werbung zu gestalten. Grundsätzlich sollte der Newsletter einen quasi-journalistischen Anspruch erfüllen. Trotzdem ist der Newsletter in seiner Gestaltung frei, weil kein fremder Redakteur mehr eingreift. Im Gegensatz zum Newsletter richtet sich die Pressemitteilung nicht direkt an die Zielgruppe, sondern nimmt den Umweg über das angesprochene Medium und damit über den fremden Redakteur.

Autovermieter Sixt kopiert neuerdings Legenden der Werbegeschichte - und fordert deren Urheber gleich mal zum Social-Media- Duell heraus. Zunächst musste Schwarzkopf dran glauben: Die Marke hatte im Jahr 1994 für „3 Wetter Taft“ die inzwischen legendäre „Die Frisur hält“-Kampagne gelauncht. Sixt kopiert das Motiv und wirbt nun für das eigene Miet-Cabrio. Auch Ritter Sport und After Eight haben ihren festen Platz in der Hall of Fame der Werbung, was Sixt als Plattform nutzt, um für seine Range-Rover („Quadratisch, praktisch, gut“) - beziehungsweise Jaguar-Modelle („Die feine englische Art“) zu werben. Eine Replik der kopierten oder zitierten Marken im Social Media– Bereich ist gewollt und soll die Kommunikationswirkung noch verstärken.

Marktforschung versucht Menschen möglichst genau zu erkennen. Im ersten Anlauf wurden vor Jahrzehnten die soziodemografischen Raster gebildet: Je höher das Einkommen, desto höher die soziale Schicht. Wer nach dieser Lehre Produkte anbieten wollte, musste nur wissen, was seine Zielgruppe im Durchschnitt so verdiente. Danach brauchte man bloß noch das zielgruppengerechte Pricing, eine zur Schicht passende Ansprache und entsprechende Vertriebswege. Um die Situation mit Hollywood zu vergleichen, war dies die Zeit des Schwarzweißfilms. Danach folgte Technicolor. Und in der Marktforschung entdeckte man die Sinus-Milieus.