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Deutschland wird schnell gemacht. Bund und Land stellen Fördergeld bereit. Telekom, Deutsche Glasfaser, etliche lokale Provider und auch das eine oder andere Stadtwerk betreiben den Ausbau in Sachen Vectoring oder verbuddeln sogar echte Glasfasertechnologie. Für Stadtwerke ist das in der Regel ein neues Geschäftsfeld, das auch neue Kommunikations- und Vertriebsanstrengungen bedeutet. Gerade in ländlichen Räumen, wo wegen der bislang schlechten Abdeckung jetzt tatsächlich Glasfaser verlegt und auch finanziell gefördert wird, sagen nicht wenige ältere Kunden tatsächlich: „Ochnee, danke! Geht ja auch so.“

Influencer sind in der Regel Youtube-Stars. Wöchentlich oder auch häufiger laden Sie Filme von einigen Minuten Dauer hoch, erklären Spiele, testen Produkte, präsentieren Backrezepte oder helfen beim Sport. Wer dauerhaft genügend Klicks hat, erhält Geld. Werblich sind Influencer immens wichtig, weil sie ohne großen Streuverlust eine exakt definierte Zielgruppe via Youtube, Facebook oder Instagram erreichen. Rechtlich sind Influencer interessant, weil die Grenzen zwischen objektiver Darstellung (also quasi-journalistischer Leistung) und Werbung (Product Placement) fließend sind.

Google hat auf Einladung der Deutschen Energie Agentur am Beispiel des eigenen Rechenzentrums gezeigt, wie man den Kühlungsaufwand minimiert und damit Energiekosten einspart. Nämlich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Der Algorithmus prüfte 1.200 unterschiedliche Datenpunkte und konnte 20 unterschiedliche Aktionen ausführen. Das Ergebnis habe so einiges infrage gestellt, was in der Energiewirtschaft bislang als bewiesen galt. „Wir haben daraus Beziehungen erkannt, die wir bislang gar nicht auf dem Schirm hatten“, erklärte der international anerkannte Datenexperte Jim Gao.

Neuerdings werden für alle möglichen Produkte oder Dienstleistungen immer wieder Einhörner als Kommunikationsverstärker eingesetzt. Einhorn-Toilettensprays sollen gegen Klogestank helfen, Einhorn-Schokolade soll Ritter Sport noch erfolgreicher machen, eine Mecklenburgische Metzgerei hat zum Start der Grillsaison angeblich Einhorn-Bratwurst angeboten. Im Lebensmitteleinzelhandel sieht man Einhorn-Esspapier, LIDL bietet den Einhorn-Smoothie, EDEKA hat mit Einhorn-Klopapier inkl. Zuckerwatte-Duft einen Verkaufshit gelandet. Und der US-Kaffeeanbieter Starbucks wollte kürzlich mit Unicorn-Frappuccino ebenfalls vom Trend profitieren, hat dafür im Netz aber reichlich Häme geerntet. Wobei man wissen muss, dass die Einhörner immer mit Glitzerzauberstaub, rosa Hintergründen oder sonstwie märchenhaften Accessoires von den Werbern inszeniert werden.