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Energieversorger gelten bei Endkunden für Produkte mit Energiewendebezug nicht als Informationsquelle erster Wahl. Unter den Informationsangeboten räumen die Bürger Architekten und Handwerkern sowie Internetportalen von Regierung und Ministerien die mit Abstand höchste Relevanz ein. Das teilte das Bonner Marktforschungsunternehmen EUPD Research mit, das sich dabei auf eine eigene Befragung unter 1.000 deutschen Haushalten bezieht. Darin hatten die Marktforscher gefragt, welche Informationsquellen Verbraucher für "Green Products" nutzen. Die Analyse zeige, dass Energieversorger nur eine unterdurchschnittliche Relevanz bei der Informationsbeschaffung für solche grüne Produkte besitzen, so EUPD Research.

 "Dieses Ergebnis ist erstaunlich, da sich die Energieversorger als Anbieter für Produkte und Dienstleistungen im Kontext von Energiewende und Nachhaltigkeit etablieren wollen und müssen, um auch zukünftig den Bedarf des Endkunden bedienen zu können", erklärte Martin Ammon, Leiter Energiewirtschaft bei EUPD Research. Unter "Green Products" versteht EUPD Research nachhaltige Produkte, die im Zuge der Energiewende Einsatz finden. Dies umfasse Lösungen wie Fotovoltaik-Anlagen oder Wärmepumpen ebenso wie Elektromobile oder auch Smart-Home-Anwendungen. Grüne Produkte seien bislang im Alltag der Bundesbürger noch wenig sichtbar, weshalb sich hier ein erhöhter Informationsbedarf abzeichne, befinden die Bonner Marktforscher.