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Influencer sind in der Regel Youtube-Stars. Wöchentlich oder auch häufiger laden Sie Filme von einigen Minuten Dauer hoch, erklären Spiele, testen Produkte, präsentieren Backrezepte oder helfen beim Sport. Wer dauerhaft genügend Klicks hat, erhält Geld. Werblich sind Influencer immens wichtig, weil sie ohne großen Streuverlust eine exakt definierte Zielgruppe via Youtube, Facebook oder Instagram erreichen. Rechtlich sind Influencer interessant, weil die Grenzen zwischen objektiver Darstellung (also quasi-journalistischer Leistung) und Werbung (Product Placement) fließend sind.

Im Falle der Youtuberin Bibi Heinicke (4,5 Mio. Abonnenten - YouTube-Channel) setzen sich der Verdienst von monatlich 110 000 Euro laut Manager Magazin so zusammen: 50.000 Euro alleine für Werbung auf ihrem YouTube-Kanal. Über sogenannte Affiliate-Links kommen noch einmal rund 22.000 Euro. (Bei den Affiliate-Links verdient Heinicke, wenn jemand ein Produkt direkt über den Link kauft, der im Video eingeblendet wird.) Weitere rund 35.000 Euro monatlich ergeben sich aus Werbekooperationen außerhalb des YouTube-Kanals. Dazu zählen Einnahmen aus der Zusammenarbeit mit Neckermann und der Telekom. Neckermann sponsert beispielsweise Reisen in die Türkei und auf die Malediven, die Telekom brachte eine Sonderausgabe des Smartphones Sony Xperia M4 Aqua auf den Markt. Mit der eigenen Körperpflegemarke Bilou könnte Heinicke noch einmal rund 25.000 Euro monatlich verdienen.

Der vegan lebende Youtube-Fitness-Star Karl Ess aus Stuttgart lebt auch nicht schlecht: Er postet Filme zum Thema Muskelaufbau und verkauft Trainingspläne. Abonenntenzahl: Knapp 400.000. Karl Ess verdient nach Angaben von Brancheninsidern Millionen. Er hält Anteile an der Sportkleidungsfirma Gym Aesthetics, an der veganen Nahrungsergänzungsmittel-Linie ProFuel, verkauft ein eigenes Trainingsprogramm, hat ein Buch heraus gebracht und baut die erste vegane Systemgastronomie Deutschlands auf. Seinen Ferrari hat er inzwischen versteigert.