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Wer sich mit Technikern, Physikern und Verkehrsplanern unterhält, kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: E-Mobility ist technisch arg limitiert. Doch Politik und Medien fahren momentan wie verrückt darauf ab. Eine realistische Perspektive hat E-Mobility lediglich in den Städten. Dort sind die Fahrtstrecken genügend kurz, dort ist auch Bedarf: Je größer die City, desto stärker das Problem der Luftverschmutzung. Für diese Standorte wird sich vermutlich auch eine Vollkostenbetrachtung rechnen. Für den massenhaften Fernverkehr ist E-Mobility auf lange Sicht unrealistisch. Die Produktion von Batteriespeichern verlangt „Seltene Erden“ und die Herstellung von Akkus schont keineswegs die Ressourcen – ganz im Gegenteil. Doch alle Akteure, von der Autobranche über die Politik bis hin zu Energieversorgern, vermeiden diese differenzierte Betrachtung. An der Fragestellung des Grünenpolitikers Winfried Kretschmann hat sich indes nichts geändert: „Wo sollen die Millionen von Autos denn alle den Strom tanken? Und wie lange soll das denn jeweils dauern?“ Unbeantwortet ist auch, welche zusätzlichen Kraftwerke denn den Strom für die E-Autos produzieren sollen und: Warum ist es eigentlich Aufgabe der Energieversorger, E-Tanksäulen einzurichten, warum macht das nicht die Autoindustrie? Einige Experten glauben, dass die Autoindustrie im Windschatten der E-Mobility in Wahrheit die Brennstoffzellentechnologie weiter vorantreibt.