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In Deutschland entstanden die Vorläufer der PR zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dies hat Günter Bentele, Professor für Öffentlichkeitsarbeit & Public Relations herausgefunden: „Das Entstehen der modernen PR setzt die Existenz eines entwickelten Mediensystems der Gesellschaft und damit eine strukturierte öffentliche Sphäre, also eine entwickelte Öffentlichkeit, voraus.“ Zur Zeit des Wiener Kongresses dürfte laut Bentele die Zahl der im Auftrag arbeitenden „Literaten“ Preußens nicht höher als acht bis zehn gewesen sein.

Unternehmen möchten nach außen gut aussehen. Sie arbeiten am Image, an der Marke und am Logo. Das kostet Grips, Aufwand, Zeit und Geld. Derweil implodiert der Laden, weil das Thema interne Kommunikation unterbelichtet blieb. Fünf Fehler werden dabei immer wieder gemacht:

1. Interne Kommunikation wird über Dienstanweisungen erledigt >> Dienstanweisungen stellen Spielregeln in den Raum, setzen aber keine Themen und steuern daher nicht den internen „Flurfunk“.

2. Interne Kommunikation wird überhaupt nur schriftlich erledigt >> Interne Kommunikation ist auch das Betriebsfest, der Ausflug, die Ansprache des Teamleiters bei der Weihnachtsfeier. Überhaupt ist Reden Führung. Das aber wollen oder können viele Chefs nicht. Zuhören übrigens auch nicht.

Die Online-Jobbörse StepStone und die Personal- und Managementberatung Kienbaum haben 17.000 Fachkräfte zu Hierarchie und Organisationsstruktur in ihren Unternehmen befragt: Nur drei Prozent der Befragten geben an, dass sich an ihrem Arbeitsplatz alle Mitarbeiter siezen. Der Abschied vom Sie wird damit begründet, wie Menschen heute zusammenarbeiten:

Bis zu 48 Mio. Twitter–Nutzer sind laut einer Studie der University of Southern California gar keine echten Menschen, sondern so genannte Bots, also Softwareprogramme, die so tun als ob. Bei Facebook sieht die Sache erfahrungsgemäß nicht viel anders aus. Hinzu kommt, dass Firmen echte Menschen, so genannte Clickworker, anheuern, um in den Netzwerken Traffic zu generieren und ebenfalls so zu tun als ob. Gut bezahlt werden diese Menschen in der Regel nicht. Stellt sich also die Frage, wie sozial die Sozialen Medien sind.