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Smartphonesgratis aufladen, während man beim Einkaufen ist: Das bietet Yello Strom jetzt an. Die Handy-Tankstellen samt Schließfach werden in gut besuchten Einkaufszentren aufgestellt. Die Passanten wählen ein Fach aus und stöpseln ihr Handy an, schließen es ein und können ihr Smartphone nach spätestens 30 Minuten geladen wieder abholen. Voll ist es dann natürlich meistens nicht. Auch kann sich Yello diese Großzügigkeit sicherlich gut leisten: So gehen Berechnungen davon aus, dass das Laden eines Smartphones rund 1 Euro kostet - pro Jahr. Wolf Ehrhardt von der zuständigen Agentur Pilot: „Die Handy-Tankstellen sorgen für eine hohe Sichtbarkeit der Marke, sind in die Nutzungssituation der User eingebettet und stellen den perfekten Brand-Fit für Yello dar, um sich als kundenorientierter und mehrwertbietender Versorger im Markt zu etablieren.“
Unternehmen aus dem Bereich der Daseinsvorsorge, also beispielsweise Energieversorger, sind gegenüber Journalisten zur Auskunft verpflichtet, wenn sie sich mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand befinden. Das hat der Bundesgerichtshof im Frühjahr in einem Urteil entschieden. Geklagt hatte der Investigativ-Journalist David Schraven, der Auskünfte der Gelsenwasser AG erhalten wollte. Die Aktiengesellschaft, deren Anteile mehrheitlich von Kommunen gehalten werden, hatte dem Journalisten die Herausgabe von Informationen verweigert. Schraven recherchiert zur Finanzierung von Wahlkampf-Blogs der SPD aus den Jahren 2010 und 2013. Schraven wollte unter Berufung auf das Auskunftsrecht in Erfahrung bringen, ob Gelsenwasser die Blogs indirekt finanziert hat.

Was für Sixt der Flughafen, ist für Ritter Sport der Bahnhof. Seit zehn Jahren macht die Marke dort mit bunten und immer wieder neuen Out-of-Home-Ideen auf sich aufmerksam. Der Bahnhof sei eine „optimale Bühne“, um Reisende mit viel Wortwitz zu unterhalten. Und sie dazu zu bringen, in den nächsten Laden zu stürmen und sich mit Ritter Sport für die Reise einzudecken. Dabei bleibt die Marke ihrer Kernidee treu: aufs Produkt reduzierte Plakate mit humorvollen Headlines. Seit 2013 sind auch regionale Motive mit Headlines wie „O‘ knackt is“ etwa in München oder „Frankfurt am mmmmh“ zu sehen. Dahinter steckt die Agentur Kolle-Rebbe.
Bislang hatten die USA das Phänomen der Disneylandisierung der Welt für sich. Nun hat Deutschland dem etwas entgegenzusetzen: Die Helenefischerisierung des Lebens: atemlos, herzbebend, harmlos. *** Dr. Oetker brachte jüngst die Schoko-Pizza. Ritter Sport hat zumindest mit einem facebook-Post den Spieß schon umgedreht: „Pizzaschoko. Schmeckt immer wie beim Italiener.“ Quadratisch. Praktisch. Irre. ***