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Es gibt Stadtwerke, die Spenden und Sponsoring zugunsten der lokalen Vereinslandschaft immer noch mit der Gießkanne verteilen. Und es gibt Stadtwerke, die Spenden und Sponsoring mit System betreiben. Bei diesen letztgenannten Unternehmen wird nämlich erkannt, dass es einen Unterschied gibt zwischen Sponsoring und Spenden: Spenden werden als verlorene Zuschüsse begriffen, während Sponsoring als ein Rahmen betrachtet wird, innerhalb dessen jede Partei ihre vereinbarte Leistung zu erbringen hat.

Man muss es klar aussprechen: Glasfaser läuft einfach nicht im B2C-Geschäft! Obwohl die Politik das Hohe Lied der Digitalisierung singt, bleiben Fördermittel liegen, doch der Privatkunde rührt sich nicht. Der Technologiesprung vom Kupfer- zum Glasfaserkabel geht nämlich nicht einher mit besseren Inhalte-Angeboten. Netflix pixelt und ruckelt erst dann, wenn in der kupferverkabelten Wohnsiedlung am Wochenende alle gleichzeitig Zuhause sitzen, weil es regnet oder im linearen TV-Programm so gar nichts läuft.


Es geht bei Unternehmenskommunikation ja nicht um die Frage, wie man in die Zeitung kommt. PR ist eine Multi-Channel-Aufgabe: Stadtwerkemonteure kommunizieren, sobald sie ihren Blaumann anziehen und ins Straßenbild treten. Antworten auf Beschwerdemails und Beschwerdebriefe zeigen, wie das Haus tickt. Und die Frage, ob ein Unternehmen die Negativ-Kommentare auf Facebook wirklich zur Verbesserung des eigenen Kundenservices nutzt oder als lästiges digitales Geplapper, das ja morgen eh wieder verschwunden ist, spricht Bände über die Haltung des Unternehmens und trägt letztendlich mit zur Imagebildung bei.

Gütesiegel sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Für ein Unternehmen kostet so eine Klassifizierung zwar Geld, sie kann aber ein Alleinstellungsmerkmal herausfiltern, was im Ergebnis die Kaufbereitschaft des Kunden erhöht. Zum Beispiel das Siegel TOP Lokalversorger. Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat in einer repräsentativen Studie insgesamt 1.223 Bundesbürger zu „Gütesiegeln“ befragt. Demnach erhöht sich die Kaufwahrscheinlichkeit eines Produktes um 5,4 Prozent, wenn es mit einem Siegel ausgezeichnet ist.