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Wenn die Azubi-Messen im Frühjahr wieder aus dem Boden sprießen, wird klar: Employer Branding ist auch ein Thema für Stadtwerke. Wer vor zehn Jahren noch einen ganzen Wäschekorb voller Bewerbungen für die Azubi-Stellen im Bereich Gas-, Wasserinstallation oder Elektrotechnik erhielt, der freut sich heute über ganze zwei E-Mails. Die Bewerbungssituation hat sich umgedreht: Unternehmen müssen sich selber ins Schaufenster stellen. Das lokale Stadtwerk konkurriert heutzutage noch viel stärker um Azubis mit dem Gas-/Wasser-Installateur bzw. mit dem Elektrofachbetrieb im Ort.

Es gibt präzise Briefings und es gibt Briefings wie das folgende: „Machen Sie uns mal was fertig zum Thema…“. Das Ergebnis ist dann manchmal ein Konzept oder ein Text, bei dem es vonseiten des Kunden schließlich heißt: „Hatten wir uns anders vorgestellt.“ Die Ratlosigkeit ist im Anschluss groß. Spätestens dann muss ein klärendes Gespräch helfen. Die zentralen Fragen lautet dann: Was soll mit dem Text erreicht werden? Welche Informationen sollen auf jeden Fall übermittelt werden? Ob Pressemeldung, Redetext, Flyer-Entwicklung, Facebook-Posting: Wenn der Auftraggeber nachvollziehbar erklären kann, welchen Zweck er erreichen möchte, ist schon einiges gekonnt.

„Wir haben seit 20 Jahren liberalisierte Märkte in der Energieversorgung. Aber unsere Branche weiß immer noch nicht, was überhaupt Vertrieb bedeutet“, sagt ein erfahrener Marketingmann eines westfälischen Stadtwerks und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Denn viele Vertriebe machen nicht viel mehr, als Energiebeschaffung und Kundendaten zu verwalten. Und es werden immer mehr. Doch was kann man tun?



Man kann nicht nicht kommunizieren – wusste schon der österreichische Kommunikationspapst Paul Watzlawick. Die Regel gilt für jeden und für alles. Und damit natürlich auch für Baustellen. Immer noch gibt es Unternehmen, die Baustellen am liebsten totschweigen würden, obwohl Ampeln und Staus täglich eine deutliche Sprache für die Bürger sprechen.

Zahlreiche Stadtwerke haben die BEV-Insolvenz genutzt. Und zwar, um sich ins rechte Licht zu rücken. Denn Medienberichten zufolge waren 250 000 BEV-Kunden bundesweit von der Pleite des Billiganbieters betroffen. Alle Kunden wurden über die Grundversorgung aufgefangen, meist vom heimischen Stadtwerk.