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Stadtwerke geraten immer wieder in die Verivox-Falle. Und zwar dann, wenn der Tarif klar berechnet werden kann und damit vergleichbar wird. Um dennoch attraktiv zu sein, gehen einige Versorger den Weg der Unvergleichbarkeit. Tarife werden mit Boni/Prämien oder Rabatten ausgestattet. Manche setzen auch auf Zusatznutzen: Schlüsseldienste, Versicherungsleistungen, Zeitschriftenabonnements werden dem Tarif beigefügt.

Nicht jeder Kunde braucht solche Zusatzleistungen. Da ist die Rabatt- oder Prämienlösung schon erfolgversprechender. Am Ende muss der Kunde sich bei den Stadtwerken gut aufgehoben fühlen. Das muss im direkten Umgang mit dem Kunden täglich kommuniziert werden. Wenn Produkt, Kommunikation und Service tiptop sind, ist der Kunde auch bereit, den Stadtwerkepreis zu zahlen. EDEKA und REWE zeigen, dass man sich gegen Discounter wie LIDL und ALDI behaupten kann.

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