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Postfaktisch war das Wort des Jahres 2016. Im Kern geht es darum, dass Fakten nicht wichtig seien, um Menschen zu überzeugen. Die Welt sei viel zu komplex. Da reichen – so die Vertreter des Postfaktizismus-Arguments – gut formulierte Meinungen, Einschätzungen und Emotionen bereits aus. Und das sei eben das Neue und Revolutionäre am postfaktischen Zeitalter. Zwei Denkfehler offenbaren sich hier, der erste ist ein Logik-Fehler: selbst wenn ich Meinungen verbreite, brauche ich eine (mehr oder weniger zutreffende) Faktenbasis. Der zweite Fehler offenbart einen Bildungsmangel: „Wo Nachrichten fehlen, wachsen die Gerüchte“, formulierte im vergangenen Jahrhundert schon der italienische Schriftsteller Alberto Moravia. Und der antike Philosoph Epiktet formulierte im 1. Jahrhundert nach Christus: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge.“