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Mit einer integrierten Kommunikationskampagne ist das Vitus-Bad in Everswinkel deutlich über das selbst gesteckte Ziel hinaus geschossen. Während des Umbaus in ein Allwetterbad sollte über sechs Monate hinweg einerseits das Bauvorhaben transparent gemacht und im Nachgang auch die Besucherzahl gesteigert werden. Das Team von Prünte & Kollegen entwickelte im Dialog mit den Gemeindewerken eine Kampagne, die klassische Medienarbeit, Facebook-Aktivitäten und am Ende auch gezielte Plakatwerbung in Buslinien umfasste.

LANGE SCHLANGEN

Das Ergebnis: Am Wiedereröffnungstag, 27. Dezember 2017, wartete eine lange Schlange. In den Tagen danach stieg die Anzahl der Gäste auf dauerhaft über 600 pro Tag — Rekord. Die Spinde waren durchgängig komplett belegt, ebenso wie die Liegen. Aus den Facebook-Kommentaren und aus der Beteiligung an der traditionellen Ferien-Aktion „Die Schatzsuche“ (Besucher müssen aus einer großen Anzahl an im Wasser befindlichen Schlüsseln denjenigen herausfischen, der in die Schatztruhe passt) wurde klar: hier sind etliche Besucher dabei, die zuvor noch nie im Vitus-Bad gewesen waren. Auch die Preisanhebung im Januar 2018 verlief aus kommunikativer Sicht sehr gut. Von rund 1000 Facebook-Followern (bis Mitte Juli 2017 ab es noch gar keine Seite) beklagten sich nur ganze vier mit einem entsprechenden Post. Zu einem Shitstorm kam es nicht. Auch vor Ort im Bad blieb es ruhig.

IM BEWUSSTSEIN BLEIBEN

„Für uns war sehr wichtig, dass das Bad nicht über den Sommer aus dem Bewusstsein der Gäste verschwindet. Denn uns war klar, dass wir den Betrieb wegen der Umbauarbeiten hin zu einem Allwetterbad über Monate stilllegen mussten“, erklärt Hermann-Josef Jansen, Geschäftsführer der Gemeindewerke Everswinkel. Statt die Bauphase abzuwarten und dann kommunikativ mit einem „Big Bang“ wieder zu starten, entschied man sich, aus der Not (Badschließung) eine Tugend (Storytelling) zu machen. Neben der Bedienung der klassischen Medien wurde auch eine Facebook-Community aufgebaut. „Da haben wir einiges an Know-how gewinnen können, denn die Kommunikation über Soziale Netzwerke folgt ja doch ganz anderen Gesetzmäßigkeiten im Vergleich zu den klassischen Medien“, erklärt Jansen.