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Die Kommunikationsbranche dreht sich um die neuen Buzzwords wie Customer Journey, Purpose, Disruption, Fictional Podcasts, Corporate Influencer. Aber was ist eigentlich mit der guten alten Presse-Information? Tot, sagen die einen, nicht totzukriegen, sagen die anderen. Eine Einordnung:

Wer eine Unternehmenswebsite hat, die noch von 1998 stammt, braucht diesen Text nicht zu lesen. Er sollte sofort zur Agentur seines Vertrauens gehen und stehenden Fußes eine neue bestellen, um nicht länger vom Publikum ausgelacht zu werden. Alle anderen können sich an den folgenden Tipps orientieren:

 

„Social Media macht bei uns der Praktikant.“ Traurig, aber wahr. Die Begründung lautet oft: "Das ist ja was für die jungen Leute.“ Die Wahrheit ist jedoch: die relevanten Plattformen sind Youtube, Facebook und Instagram. Nur letzteres ist ein Kanal mit eher jungem Publikum. Abgesehen davon braucht es selbstverständlich für jeden Kanal eine stark Bilder- und Grafik- orientierte Kommunikation. Und eine Konzeption für die Kommunikation auf den Plattformen braucht es erst recht. Denn anders als der Privatmensch, der mal eben sein Pizzafoto hochlädt, will ja das Unternehmen ein auf lange Sicht angelegtes Kommunikationsziel erreichen. Meist geht es zum Imagegewinn, Kundenbindung, Transparenz. Das sollte man nicht einfach dem Praktikanten überlassen.

 

Bei Ärzten und Anwälten mag das Empfehlungsmarketing noch halbwegs funktionieren. In der Energieversorgungsbranche haben Google, Verivox und Check24 das Empfehlungsmarketing abgelöst. Ausnahme: der Kunde zieht um. Eine neue Studie von Kreutzer Consulting und Nordlight Research brachte zutage, dass die Empfehlungskraft von Famlien und Freunden seit 2013 von 28 auf jetzt 21 sank; bei Preiserhöhungen wirken Empfehlungen sogar nur noch mit 19 Prozent.

 

Jetzt werden wieder die Budgets gerechnet. Es ist zwar falsch, aber dennoch wird in allen Branchen grundsätzlich immer wieder der gleiche Fehler gemacht: Wenn insgesamt das Geld knapp wird, wird zuerst an der Kommunikation gespart. Werbung, PR, Social Media Manager, Vertrieb können ein Lied davon singen. Doch wenn schon Kürzung, dann sollte ein Instrument nicht eingesetzt werden: der Rasenmäher.