Wir planen, steuern und begleiten seit mehr als 16 Jahren die interne wie externe Kommunikation von kommunalen Energieversorgungsunternehmen.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns einfach an:

(02921) 785 747











peganews-newsletter abonnieren

Es ist eigentlich ein Binse, aber dennoch muss man darauf hinweisen, dass der Mensch ein Augentier ist. Er kann besser gucken als Lesen. Die BILD-Zeitung und das Fernsehen machen sich dieses Prinzip zunutze.

Bilder sind der visuelle Köder, um den Betrachter in die Story hineinzuziehen. Hat das Bild seinen Job erledigt, kommt die Headline ins Spiel. Auch sie hat eine „Verkaufsfunktion“ und soll den Leser zum weiterlesen animieren. Umso erstaunlicher ist es, dass immer noch Themen verbreitet werden, zu denen es kein paralleles Bildangebot gibt. Oft vergessen die Themenanbieter offenbar, dass ihr Thema für den Konsumenten tatsächlich nur ein Angebot ist und keine Pflichtlektüre.

Es gibt Stadtwerke, die Spenden und Sponsoring zugunsten der lokalen Vereinslandschaft immer noch mit der Gießkanne verteilen. Und es gibt Stadtwerke, die Spenden und Sponsoring mit System betreiben. Bei diesen letztgenannten Unternehmen wird nämlich erkannt, dass es einen Unterschied gibt zwischen Sponsoring und Spenden: Spenden werden als verlorene Zuschüsse begriffen, während Sponsoring als ein Rahmen betrachtet wird, innerhalb dessen jede Partei ihre vereinbarte Leistung zu erbringen hat.

Man muss es klar aussprechen: Glasfaser läuft einfach nicht im B2C-Geschäft! Obwohl die Politik das Hohe Lied der Digitalisierung singt, bleiben Fördermittel liegen, doch der Privatkunde rührt sich nicht. Der Technologiesprung vom Kupfer- zum Glasfaserkabel geht nämlich nicht einher mit besseren Inhalte-Angeboten. Netflix pixelt und ruckelt erst dann, wenn in der kupferverkabelten Wohnsiedlung am Wochenende alle gleichzeitig Zuhause sitzen, weil es regnet oder im linearen TV-Programm so gar nichts läuft.


Es geht bei Unternehmenskommunikation ja nicht um die Frage, wie man in die Zeitung kommt. PR ist eine Multi-Channel-Aufgabe: Stadtwerkemonteure kommunizieren, sobald sie ihren Blaumann anziehen und ins Straßenbild treten. Antworten auf Beschwerdemails und Beschwerdebriefe zeigen, wie das Haus tickt. Und die Frage, ob ein Unternehmen die Negativ-Kommentare auf Facebook wirklich zur Verbesserung des eigenen Kundenservices nutzt oder als lästiges digitales Geplapper, das ja morgen eh wieder verschwunden ist, spricht Bände über die Haltung des Unternehmens und trägt letztendlich mit zur Imagebildung bei.

Gütesiegel sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Für ein Unternehmen kostet so eine Klassifizierung zwar Geld, sie kann aber ein Alleinstellungsmerkmal herausfiltern, was im Ergebnis die Kaufbereitschaft des Kunden erhöht. Zum Beispiel das Siegel TOP Lokalversorger. Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat in einer repräsentativen Studie insgesamt 1.223 Bundesbürger zu „Gütesiegeln“ befragt. Demnach erhöht sich die Kaufwahrscheinlichkeit eines Produktes um 5,4 Prozent, wenn es mit einem Siegel ausgezeichnet ist.