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Siezen wir uns noch oder Duzen wir schon? Wie soll ich den Leser dieser Zeilen ansprechen? Und wovon mache ich die Anredeform abhängig? Sind wir gemeinsam in derselben Sportgruppe? Reicht gegenseitige Sympathie? Darf ich ansatzlos vom Sie zum Du wechseln, oder sollte ich fragen? Diese eher persönlichen Fragen können an dieser Stelle offenbleiben…

Anders sieht es aus, wenn ein Stadtwerk sein Publikum ansprechen will:

Gerade kleinere Stadtwerke stehen beim Thema Unternehmenskommunikation oft vor der Frage: Woher kriegen wir unsere Themen? Was sollen und wollen wir eigentlich erzählen? Das Resultat: es wird keine Öffentlichkeitsarbeit betrieben bzw. nur auf Anfragen der Presse reagiert.

Dabei liegt der Themenplan bereits in der Schublade.

Die Suche nach geeigneten Partnern aus der Kommunikationsbranche kann quälend sein. Schnell stößt man intern auf die Frage: Anhand welcher Kriterien suche ich den Partner aus? Grafik-Designer bzw. Werbeagenturen bieten in der Regel visuelle Lösungen. Grafiken, Bilder, Logos lösen immer einen emotionalen Reiz aus, sodass anhand der vorgelegten Arbeitsbeispiele beim Betrachter schnell die subjektive „gefällt-mir“-Taste gedrückt wird – oder eben auch nicht. Das Fatale an subjektiven Entscheidungen ist, dass damit der Entscheider zum Maß aller Dinge wird.

Ewald Prünte

Verkaufsoffener Sonntag, Frühlingsfest, Gewerbeschau: Jetzt ist die Zeit, in der viele Stadtwerke sich öffentlich zeigen. Mit Personal, Infostand, Glücksrad und Verlosungsaktion. Immer noch ist aber zu beobachten, dass der kommunale Energieanbieter auf regionalen Veranstaltungen einfach nur präsent ist. Inhalt? Thema? – Fehlanzeige.

Das mag manchmal noch ausreichen, ist aber häufig nicht zielführend. Man muss sich dann auch nicht weiter wundern, wenn der Publikumszustrom schwach ist.

Natürlich sind Vergleichsportale mit Vorsicht zu genießen. In der Energiebranche weiß das jeder. Aber das Publikum lässt sich von Verivox und anderen Plattformen immer wieder Sand in die Augen streuen und schließt Strom- und Gasverträge häufig nur bei dem Anbieter ab, der oben in der Liste steht.

Mit Blick auf Klarheit und Wahrheit im Wettbewerb hat sich jetzt das Bundeskartellamt der Sache angenommen und ist bei seiner Untersuchung von Vergleichsportalen auf eine Reihe von Mängeln gestoßen. So stellten viele Portale einzelne Angebote vor das eigentliche Ranking also auf die so genannte Position 0. Dafür erhalten die Portale im Normalfall Zahlungen von den Anbietern – in der Regel wird der Verbraucher allerdings nicht ausreichend darüber informiert, dass es sich um Werbung handelt.