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Mit Schlagworten wie „Sofortbonus“, „Neukundenbonus“ oder „Preisgarantie“ keilen die Anbieter von Strom und Gas auf einschlägigen Vergleichsseiten im Internet um Kunden. Besonders verheißungsvoll klingen jene Werbeversprechen, die zum Tarif noch ein High-Tech-Gerät obendrauf packen. Mit wenigen Klicks im Internet wird eine Waschmaschine, die Kaffeemaschine oder die Playstation gleich mitgeliefert.

Die Erdgasbranche hatte sich seit ungefähr 2003 aus der aktiven Kommunikation zurückgezogen. Negative Meilensteine gab es viele, wie die Ruhrgasübernahme durch E.ON, die Preisdiskussionen ab 2004 um Endkundenpreise und langfristige Bezugsverträge, Unbundling und Regulierung, aber auch die Unfähigkeit der Gasbranche, sich nach dem Wegfall der Ruhrgas neu zu sortieren und eine gemeinsame Stimme zu finden. Eine Wende deutete sich ab 2013 an.

Was bislang immer nur die vielgeschmähten „Fremdvertriebe“ getan haben, wird mehr und mehr auch bei lokalen Energieversorgern Usus: der Haustürbesuch. Eigene Vertriebsmitarbeiter versuchen, insbesondere im Rahmen von Kundenrückgewinnungsaktionen, Energiebelieferungsverträge zu verkaufen. Eine sorgfältig vorbereitete Kommunikation ist hier vonnöten, sauber abgestimmt mit dem Vertriebsteam. Denn regelmäßig waren es ja in den letzten Jahren die Stadtwerke, die immer wieder vor Haustürgeschäften, vor Drückern und vor unzulässigen Telefonanrufen gewarnt hatten. Meist verbunden mit dem Hinweis: So etwas würden wir nie machen!

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