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Während es im Nachrichtengeschäft darum geht, die relevante Information schnell - und zwar schon im allerersten Satz - zu transportieren („Unfall mit 3 Toten und zwei Schwerverletzten gestern Abend in Köln“), geht es beim Clickbaiting um das genaue Gegenteil. Hier wird zunächst mit einem Cliffhänger (bekannt aus Film und Fernsehen) gearbeitet. Die Headline macht neugierig, ist reißerisch formuliert und verspricht den Leser oft etwas Unglaubliches oder Unerwartbares, das durch ganz bestimmte Signalwörter kommuniziert wird - häufig in Verbindung mit Namen von Pomis oder großen Firmen.

Eines vorweg: Wir sind nicht im Nach-Corona-Zeitalter. Noch nicht. Das wird erst der Fall sein, wenn Medikamente und Impfungen uns erlauben, ungestört, ungehemmt und in großen Menschenmengen wieder ins Theater, zu Konzerten, ins Stadion oder in einen Club zu gehen. Bis dahin bleibt das Leben gedämpft. Wir reden bestimmt von Mitte 2021. Für jede Form von zwischenmenschlicher Kommunikation bedeutet dies eine tiefgreifende Veränderung. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten für die Kommunikation nach Corona.

Content ist King! – Na selbstverständlich, auf die Inhalte kommt es an. Kurioserweise wird diese Floskel (stammt ursprünglich aus einem Essay von Bill Gates aus 1996) ausgerechnet von Tekkies verwendet: von SEO-Spezialisten, Online-Marketern und App-Entwicklern. Von all jenen also, die den Entscheidern in Marketing-Abteilungen und Geschäftsleitung immer wieder neue „digitale Spielzeugeisenbahnen“ verkaufen. Wer kennt nicht die Stadtwerke-App, die außer der lokalen Wettervorhersage (die man sowieso an jeder Ecke kriegen kann) und ein paar Werbeanzeigen keinerlei nutzbaren Inhalt liefert. Diese Apps waren teuer und bleiben nutzlos.

Offenbar wurden alle Katzenfotos und sämtliche Pizzen dieser Welt inzwischen gepostet. Facebook schwächelt und kann seinen Nutzerschwund in Deutschland nicht aufhalten. Das haben die Marktforscher von E-Marketer Ende vergangenen Jahres schon festgestellt. Die Analysten gehen von einem Rückgang von 0.9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Bereits 2018 musste Facebook in Deutschland einen Rückgang der monatlich aktiven Nutzer um 1,2 Prozent hinnehmen.


Die Frage ist doch: Begreifen wir das Marketing-Team als einen (internen) Dienstleister, bei dem jeder sich die Flyer, Grafiken, Postings etc. bestellen darf, die er sich so wünscht? Oder begreifen wir das Marketing-Team als wichtige, beratende, lenkende Institution der Unternehmensführung? - Gut, in den meisten Betrieben muss man die Frage nicht stellen.